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		<title>Impfstoffe auf der Basis menschlicher Föten &#8211; unser alltäglicher Kannibalismus</title>
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		<pubDate>Fri, 03 May 2013 22:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Damian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebensrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>

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		<description><![CDATA[2 Themen kreuzten sich gestern auf meinem Desktop. Da war einmal der Bericht über die ersten europäischen Kolonisten auf dem amerikanischen Kontinent, die in der Hungersnot des Winters 1609/1610 zu Kannibalen wurden, als 440 der 500 Einwohner verhungerten. Dann wies &#8230; <a href="http://b-logos.de/?p=1212">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>2 Themen kreuzten sich gestern auf meinem Desktop. Da war einmal der <a title="Kannibalische Kolonisten" href="http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/amerika-kannibalische-kolonisten-12169896.html">Bericht</a> über die ersten europäischen Kolonisten auf dem amerikanischen Kontinent, die in der Hungersnot des Winters 1609/1610 zu Kannibalen wurden, als 440 der 500 Einwohner verhungerten. Dann wies mich eine Freundin erneut auf die Problematik hin, dass einige weit verbreitete Impfstoffe auf der Basis von Zelllinien abgetriebener menschlicher Föten hergestellt werden. Näheres dazu <a title="Moralische Überlegungen zu Impfstoffen, für deren Produktion Zellen von abgetriebenen Föten verwendet werden" href="http://www.aktion-leben.de/BAK/Downloads/Medienliste/H-027.pdf">hier</a>. Vergleichbare Situation von Ausnahmeethik?</p>
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		<title>Ich hätte es nicht besser ausdrücken können&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Mar 2013 12:28:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Damian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bloggerei]]></category>

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				<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; als T. C. von What-else-is-there in seinem Artikel <a title="VON WEHMUT UND DEMUT" href="http://what-else-is.blogspot.de/2013/03/von-wehmut-und-demut.html">Von Wehmut und Demut</a>, falls mich jemand fragen sollte, warum es seit 3 Wochen so still geworden ist auf diesem Blog. Dazu kommt demnächst eine Woche Urlaub mit dem dazugehörigen Vorher- und Nachher-Arbeitsanfall. Ab Barmherzigkeitssonntag geht&#8217;s weiter. Ein Gesegnetes Ostertriduum allen Lesern.</p>
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		<title>Auf Wiedersehen Heiliger Vater,</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Feb 2013 19:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Augustinus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[und vielen Dank für Alles!]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>und vielen Dank für Alles!</p>
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		<title>Betet für den Papst &#8211; er betet für euch!</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Feb 2013 21:52:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Damian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 8.2. hatte ich den Impuls, hier auf dem Blog zum Gebet für den Hl. Vater aufzurufen. Dieser entsprang einem inneren Bild, in dem ich den Hl. Vater wiederum selbst im Gebet versunken sah. Heute fand ich in dem Kommentar &#8230; <a href="http://b-logos.de/?p=1184">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am 8.2. hatte ich den <a title="Betet für den Papst" href="http://b-logos.de/?p=1091">Impuls</a>, hier auf dem Blog zum Gebet für den Hl. Vater aufzurufen. Dieser entsprang einem inneren Bild, in dem ich den Hl. Vater wiederum selbst im Gebet versunken sah. Heute fand ich in dem Kommentar von bene16 vom 23.2. auf <a title="Der Papst, wilde Gerüchte und ein Geheimdokument" href="http://kath.net/detail.php?id=40237">kath.net</a> eine schöne Erklärung für dieses Bild:</p>
<blockquote><p>Könnte es sein, dass sich der Hl. Vater nun von seinen vielen äußeren Aufgaben zurückzieht, um in diesem Kloster innerhalb des Vatikans den Mächten der Finsternis NOCH stärker begegnen zu können? Dass er sich also diesem Kampf NOCH mehr als bisher aussetzt? Dies alles für die Kirche, für den künftigen Papst, für die Bischöfe… für uns alle.<br />
Hören wir nie auf, Benedikt XVI. im Gebet zu unterstützen!</p>
<p>Im Jahr des Glaubens legt uns demnach der Hl. Vater nicht die von vielen erwartete „Enzyklika über den Glauben“ vor.<br />
Stattdessen nimmt er sich völlig zurück (Entweltlichung), legt die Kirche vertrauensvoll in die Hand Gottes und bietet Ihm sein Leben als stilles Opfer an.<br />
So wird Benedikt XVI. zum lebendigen (Vor-)Bild des Glaubens.</p></blockquote>
<p>Einen Tag später bestätigte der Hl. Vater selbst in seiner letzten Ansprache zum Angelus diese Sichtweise:</p>
<blockquote><p>„Liebe Brüder und Schwestern, ich fühle, wie dieses Wort Gottes [Evangelium von der Verklärung Christi] in diesem besonderen Augenblick meines Lebens besonders an mich ergeht. Der Herr ruft mich, den ‚Berg hinaufzusteigen’, mich noch mehr dem Gebet und der Betrachtung zu widmen. Doch dies bedeutet nicht, die Kirche zu verlassen, im Gegenteil. Wenn Gott dies von mir fordert, so gerade deshalb, damit ich fortfahren kann, ihr zu dienen, mit derselben Hingabe und mit derselben Liebe, mit denen ich es bis jetzt versucht habe, aber in einer Weise, die meinem Alter und meinen Kräften angemessener ist.“</p></blockquote>
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		<title>Antwort auf Echo Romeo: Pille danach &#8211; ein Tabubruch der Kirche?</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Feb 2013 23:53:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Damian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebensrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>

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		<description><![CDATA[[Beitrag zuletzt ergänzt 3.00 Uhr] Lieber Bastian, in den ersten 4 Absätzen deines Artikels bin ich mit dir einig (darf ich bloggermäßig du sagen?). Besonders Absatz 1 fand ich wichtig, nämlich den Versuch, zwischen einer hypothetischen Nebenwirkung und einer systematischen &#8230; <a href="http://b-logos.de/?p=1171">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">[Beitrag zuletzt ergänzt 3.00 Uhr]</p>
<p style="text-align: left;">Lieber Bastian,<br />
in den ersten 4 Absätzen <a title="Pille danach - ein Tabubruch der Kirche? " href="http://echoromeo.blogspot.de/2013/02/pille-danach-ein-tabubruch.html">deines Artikels</a> bin ich mit dir einig (darf ich bloggermäßig du sagen?). Besonders Absatz 1 fand ich wichtig, nämlich den Versuch, zwischen einer hypothetischen Nebenwirkung und einer systematischen zu unterscheiden, wobei ich es immer noch schwierig finde, zwischen beiden zu unterscheiden. Kann man bei einer jährlich vierstelligen Zahl von Todesopfern im Straßenverkehr noch von einer hypothetischen Nebenwirkung sprechen? <span id="more-1171"></span>Jeder, der sich hinter ein Lenkrad setzt, muss sich im Klaren darüber sein, dass er eine tödliche Waffe bedient. Und es fällt unter das 5. Gebot, sich um ein angemessenes Verhalten am Lenkrad zu bemühen, sich über seine Fahrtüchtigkeit Rechenschaft abzulegen und das Fahrzeug verkehrstüchtig zu halten. Es reicht eben nicht aus, beim Anlassen des Motors lediglich nicht die Absicht zu haben, niemanden zu töten. Und es reicht eben nicht aus, dass ein Pkw die hauptsächliche Wirkung eines Fortbewegungsmittels besitzt und nicht, wie eben flapsig ausgedrückt, die einer Waffe.</p>
<p style="text-align: left;">Dem letzten Absatz möchte ich darüber hinaus entschieden widersprechen &#8211; erstens hinsichtlich deines Vertrauens in das Gewissen der Ärzte, das es wohl schon richten werde, und zweitens hinsichtlich deines Versuches, Prinzipien gegen „Wahrheit in Liebe“ zu setzen.</p>
<p>1. In der <a title="Richtigstellung z. Thema ASS" href="http://www.notruf-koeln.de/richtigstellung-z-thema-ass/">Stellungnahme des Notrufs für vergewaltigte Frauen Köln</a> erfährt man, dass bis zu der eigenmächtigen Aktion des Oberarztes dort niemand etwas davon mitbekommen hat, dass an katholischen Krankenhäusern die Pille-danach nicht (!) verschrieben wird. Und wenn man irgendwo etwas von einer Nichtverschreibungspraxis der Pille-danach an vergewaltigte Frauen in Köln hätte wissen können, dann doch beim Notruf für vergewaltigte Frauen. Daraus schließe ich, dass es in Köln seit Jahren keine Nichtverschreibung der bisher aus katholischer Sicht als frühabtreibend geltenden Pille-danach gegeben hat. Gestützt wird dieser Hinweis durch die Bekenntnisse katholischer Klinikleitungen aus Bad Mergentheim und München, wie ich sie in meinem <a title="EB Zollitsch: „unabhängig von der Billigung des Vatikans“" href="http://b-logos.de/?p=1134">Beitrag vom 19.2.</a> verlinkt hatte. Das einzige der vier katholischen Krankenhäuser von München, das eine Notfallgynäkologie unterhält, erlaubt seinen Ärzten die Verordnung der Pille-danach &#8211; und das nicht nur bei Vergewaltigungen. Aus den Worten des Chefarztes lässt sich sogar eine Erwartung an seine Assistenten zur Verschreibung ablesen:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">Dass einer der Ärzte wegen falsch verstandener Moralvorstellungen einer Patientin nicht hilft, das kann ich ausschließen.</p>
</blockquote>
<p>Ein Assistenzarzt, der seinem durch <a href="http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20081208_dignitas-personae_ge.html"><em>Dignitas personae</em></a> (nicht Dignitatis personae, wie in der Erklärung der Pressestelle zitiert) gebildeten Gewissen verpflichtet wäre, stände hier auf verlorenem Posten. Da wäre die italienische Rechtslage, nach der ein Arzt das Recht besitzt, aus Gewissensgründen die Verordnung zu verweigern, ein Fortschritt gegenüber der Praxis an katholischen Krankenhäusern in Deutschland. Die oben zitierte Aussage des Chefarztes &#8211; auf die Verhältnisse in deutschen katholischen Kliniken verallgemeinert &#8211; bedeutet, dass es für einen Jungmediziner mit katholischen Moralvorstellungen in Deutschland nicht mehr möglich ist, Frauenarzt zu werden. Auf diese Weise wird derzeit ein ganzer Berufsstand vom katholischen Glauben gesäubert.<br />
In medizinischen Fragestellungen darfst du gern den Ärzten mehr oder weniger blind vertrauen, nicht aber in moralischen. Gerade heute habe ich die Aussage einer Ärztin gehört, das Wesen im menschlichen Mutterleib sei erst ab 3 Monaten ein Mensch. Schließlich sei es ja in Deutschland wie allen möglichen Staaten erlaubt (!), dieses Wesen bis zu diesem Zeitpunkt zu töten.</p>
<p>2. Ein Verzicht auf katholische Prinzipien an katholischen Krankenhäusern würde bedeuten, nach der katholischen Sittenlehre handelnden Menschen in katholischen Krankenhäusern die letzte Rückendeckung zu nehmen. Die Tatsache, dass es möglich ist, Falsches zu tun, kann doch nicht heißen, das man es unterlassen dürfte, das Falsche in seinem Verantwortungsbereich  zu unterbinden. Um deine Worte zu gebrauchen: man darf von der Kirche erwarten, dass ein Angriff auf das Leben eines gerade vom Schöpfer ins Leben gerufenen Menschen abgewehrt wird, auch wenn jemand Prinzipien hat, nach denen es höhere Werte gibt. Kann man es die „Wahrheit der Liebe“ nennen, wenn man die Entscheidung dem „Gewissen“ eines Angestellten überlässt, ob er unter Erwartungs- und Handlungsdruck einer verzweifelten Mutter hilft, ihr Kind im Mutterleib zu töten? Wie kannst du demjenigen dagegen, der sich die Lehre der Kirche zum Prinzip macht, die „Wahrheit in Liebe“ absprechen? Wie kannst du dem, der es nicht für eine Lösung hält, erlittenem Unrecht weiteres hinzuzufügen, die „Wahrheit in Liebe“ absprechen und ihn sinngemäß als Prinzipienreiter deklarieren? Sollte ich deine Verwendung des Begriffes <em>Prinzipien</em> missverstanden haben, kläre mich bitte auf.</p>
<p>Zusammenfassung</p>
<p>In meinem ersten <a title="„… mit der Absicht, … die Einnistung … zu verhindern, …“" href="http://b-logos.de/?p=1089">Beitrag zum Thema vom 8.2.</a> hatte ich gewisse Bauchschmerzen mit der Nebenwirkungsthese, hielt sie aber für unumgänglich. Auf die Überlassung der Entscheidung in die Hand des jeweils handelnden Arztes bin ich nicht näher eingegangen. Nach eingehender Untersuchung bin ich aber inzwischen zu folgendem Ergebnis gekommen:</p>
<ol>
<li>Die Nebenwirkungsthese ist aufgrund der physiologischen Fakten nicht anwendbar. Es gibt keine gleichzeitig wirkende Haupt- und Nebenwirkung, sondern 2 einander ausschließende Wirkungen, die je nach Zeitpunkt der Anwendung auftreten. Auf das Autofahren übertragen: Fahre ich bei Grün oder fahre ich bei Rot?</li>
<li>Eine dermaßen schwerwiegende ethische Entscheidung kann nicht dem behandelnden Arzt angesichts eines unmittelbaren Handlungsdrucks aufgebürdet werden. Dieser kann in dieser Situation nicht von Fall zu Fall erst die wissenschaftliche Literatur studieren. Da es in der Naturwissenschaft eben nicht beliebig viele subjektive Wahrheiten geben kann, kann man die Entscheidung nicht einfach der wissenschaftlichen Einschätzung „des“ Arztes zu überlassen, insbesondere wenn man nicht dafür sorgt, dass ihm auch andere wissenschaftliche Positionen als die der Abtreibungslobby zu Ohren kommen. Es gilt, von katholischen Bioethikern Richtlinien erarbeiten zu lassen, die ggfs. von Zeit zu Zeit dem Stand der Wissenschaft angepasst werden, nicht aber zufällig gerade dann, wenn Gesundheitsminister mit der Streichung von Geldern drohen. Auch der Begriff der „Therapiefreiheit“ darf hier nicht missbraucht werden. Man muss sich im Klaren darüber sein, dass es aufgrund der faktischen Selektion schon heute schwer sein dürfte, Frauenärzte zu finden, die die moraltheologische Position der katholischen Kirche in Theorie und Praxis vollumfänglich teilen.</li>
<li>Die Deutsche Bischofskonferenz sah sich angesichts der widersprechenden wissenschaftlichen Lehrmeinungen außerstande, unmittelbar von der subjektiven Beurteilung durch den Arzt abzurücken, hat aber erfreulicherweise erkennen lassen, dass sie nach gründlicher Prüfung zu einer objektiven Bewertung der Methoden zurückkehren möchte.</li>
</ol>
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		<item>
		<title>DBK zur „Pille danach“: Das Beste, was unter den gegenwärtigen Umständen möglich war</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Feb 2013 20:04:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Damian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bischöfe]]></category>
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		<description><![CDATA[Zum Abschluss der Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz gab der Vorsitzende EB Zollitsch einen Pressebericht heraus. Ich zitiere hieraus den Abschnitt 8. (Anmerkungen von mir): Moraltheologische Fragen im Zusammenhang von Vergewaltigung („Pille danach“) Die Vollversammlung hat sich aus aktuellem Anlass mit &#8230; <a href="http://b-logos.de/?p=1160">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Abschluss der Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz gab der Vorsitzende EB Zollitsch einen <a title="Pressebericht des Vorsitzenden der Deutsch en Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, anlässlich der Pressekonferenz zum Abschluss der Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bi schofskonferenz in Trier am 21. Februar 2013 " href="http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse_2012/2013-038-Pressebericht-FVV-Trier.pdf">Pressebericht</a> heraus. Ich zitiere hieraus den Abschnitt 8. (Anmerkungen von mir):</p>
<blockquote><p>Moraltheologische Fragen im Zusammenhang von Vergewaltigung („Pille danach“)</p>
<div dir="ltr" data-font-name="Times" data-canvas-width="289.75039999999996">Die Vollversammlung hat sich aus aktuellem Anlass mit den moraltheologischen Aspekten der Verabreichung der so genannten „Pille danach“ für Frauen, die einer Vergewaltigung zum Opfer gefallen sind, befasst. <span id="more-1160"></span>Kardinal Karl Lehmann (Mainz) als Vorsitzender der Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz hat auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse über die Verfügbarkeit neuer Präparate mit geänderter Wirkweise die moraltheologische Bewertung der Verwendung einer so genannten „Pille danach“ dargestellt. Kardinal Joachim Meisner (Köln) erläuterte die Hintergründe seiner im Anschluss an den aktuellen Fall der Abweisung <em><span style="color: #ff0000;">[Es</span></em><em> <span style="color: #ff0000;">gab keine</span> <span style="color: #ff0000;">Abweisung! Siehe</span> <span style="color: #ff0000;">mein <a title="Es wurde keine (mutmaßlich) vergewaltigte Frau an Kölner Krankenhäusern abgewiesen!" href="http://b-logos.de/?p=1155">vorheriger</a></span> <span style="color: #ff0000;"><a title="Es wurde keine (mutmaßlich) vergewaltigte Frau an Kölner Krankenhäusern abgewiesen!" href="http://b-logos.de/?p=1155">Artikel</a>]</span> </em>eines Vergewaltigungsopfers durch zwei Kölner Krankenhäuser in Ordensträgerschaft ergangenen Erklärung vom 31. Januar 2013, die er im Benehmen mit der Kongregation für die Glaubenslehre und der Päpstlichen Akademie für das Leben abgab.</div>
<div dir="ltr" data-font-name="Times" data-canvas-width="175.77919999999992">Die Vollversammlung hat bekräftigt, dass in katholischen Krankenhäusern Frauen, die Opfer einer Vergewaltigung geworden sind, selbstverständlich menschliche, medizinische, psychologische und seelsorgliche Hilfe erhalten. <em><span style="color: #ff0000;">[Hätte die betroffene Frau vom 15.12.12. natürlich auch erhalten, wenn sie in einem katholischen Krankenhaus vorstellig geworden wäre]</span></em> Dazu kann die Verabreichung einer „Pille danach“ gehören, insofern sie eine verhütende und nicht eine abortive Wirkung hat. <em><span style="color: #ff0000;">[was der bisherigen moraltheologischen Position der katholischen Kirche entspricht („Kongo-Pille“)] </span></em> Medizinisch-pharmazeutische Methoden, die den Tod eines Embryos bewirken, dürfen weiterhin nicht angewendet werden. <em><span style="color: #ff0000;">[Die entscheidende Aussage! Es geht nicht nur um die pastoraltheologisch bedeutsame subjektive <a title="„… mit der Absicht, … die Einnistung … zu verhindern, …“" href="http://b-logos.de/?p=1089">Absicht</a> des Anwenders, sondern um die moralische Bedeutung der objektiv feststellbaren Wirkung. Die Absicht des Anwenders ist entscheidend für das Beichtgespräch, die objektiv feststellbare moralische Zulässigkeit aber für die Normen in katholischen Einrichtungen. Ein weiterer Fortschritt: Die Fixierung auf das Präparat wurde zugunsten der Methode überwunden. So ist der Weg offen, auf den Zeitpunkt der Einnahme im Verlauf des weiblichen Zyklus abzuheben und danach zu differenzieren. Respektabel: Die Bischöfe haben den Tod des Embryos als solchen bezeichnet!] </span></em>Die deutschen Bischöfe vertrauen darauf, dass in Einrichtungen in katholischer Trägerschaft die praktische Behandlungs-entscheidung auf der Grundlage dieser moraltheologischen Vorgaben erfolgt. <em><span style="color: #ff0000;">[Etwas Anderes ist gegenwärtig aufgrund der überstürzten Quasi-Freigabe nicht möglich. Von Quasi-Freigabe spreche ich, weil die Vereinbarung zwischen Land NRW und katholischen Bischöfen nur von Seiten der Politik an die Öffentlichkeit weitergegeben wurde, und dies unter Weglassung des wesentlichen einschränkenden Bedingungssatzes. Dieser („Pillen mit abtreibender Wirkung seien für die Kirche aber nicht akzeptabel“) war erst auf Nachfrage beim Vize-Chef des katholischen Büros NRW zu erfahren, <a title="Erzbistum Köln glaubt tendenziösen Aussagen des Vorsitzenden des Bundesverbandes der Frauenärzte und die Folgen" href="http://b-logos.de/?p=1126">interessierte die Medien aber längst nicht mehr</a>] </span></em>Auf jeden Fall ist die Entscheidung der betroffenen Frau zu respektieren. <em><span style="color: #ff0000;">[Was sonst? Musste aber angesichts der in der Gesellschaft kursierenden Horrorvorstellungen über die katholische Kirche mal gesagt werden.] </span></em>Die Vollversammlung anerkennt die Notwendigkeit, neben ersten Stellungnahmen zur „Pille danach“ die weiteren Zusammenhänge der Fragestellung – auch im Kontakt mit den in Rom Zuständigen <em><span style="color: #ff0000;">[Wie wohltuend nach einer zunächst anderslautenden <a title="EB Zollitsch: „unabhängig von der Billigung des Vatikans“" href="http://b-logos.de/?p=1134">Ankündigung von EB Zollitsch</a>.]</span></em> – vertieft zu ergründen und notwendige Differenzierungen vorzunehmen. <em><span style="color: #ff0000;">[Fantastisch!] </span></em>Die Bischöfe werden entsprechende Gespräche mit den Verantwortlichen der katholischen Krankenhäuser, mit katholischen <em><span style="color: #ff0000;">[Sic! Man hat dazugelernt!]</span></em> Frauenärztinnen und -ärzten sowie mit Beraterinnen und Beratern führen.</div>
<div dir="ltr" data-font-name="Times" data-canvas-width="175.77919999999992"></div>
</blockquote>
<p dir="ltr" data-font-name="Times" data-canvas-width="175.77919999999992">Fazit &#8211; es hat sich gelohnt:</p>
<blockquote>
<p dir="ltr" data-font-name="Times" data-canvas-width="175.77919999999992">Der Bischofskonferenz seien auch viele Gutachten unverlangt zugesandt worden, offenbar auch von Abtreibungsgegnern. „Auch die Argumente der Abtreibungsgegner müssen wir ernst nehmen“, <a title="Bischöfe entscheiden über „Pille danach“" href="http://www.tagesspiegel.de/politik/kurswechsel-in-der-katholischen-kirche-erlaubnis-aus-rom-nicht-notwendig/7803166-2.html">sagte Zollitsch</a>.</p>
</blockquote>
<p dir="ltr" data-font-name="Times" data-canvas-width="175.77919999999992">Diese Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz war das Beste, was nach den Pannen der letzten Wochen möglich war. Offen bleibt, ob sich tatsächlich die Moraltheologie der Bischöfe von einer Sexualmoral abwendet, die sich in einer römisch-katholischen Interpretation des Naturrechts begründet, wie sich <a title="„Meisner den Boden der … Sexualmoral des Lehramtes verlassen“" href="http://b-logos.de/?p=1149">Daniel Deckers erhofft</a>. Eine <a title="&quot;Radikale Folgen auch für die Kirche selbst&quot;" href="http://www.domradio.de/themen/bischofskonferenz/2013-02-20/bischof-overbeck-zum-verlauf-der-vollversammlung-und-die-rolle">Aussage von Bischof Overbeck</a> weist in diese Richtung &#8211; bis hin zu dem schon bei Deckers gefundenen Wort von der Güterabwägung (Hervorhebung von mir):</p>
<blockquote>
<p dir="ltr" data-font-name="Times" data-canvas-width="175.77919999999992">Die zweite große Problematik betrifft die Pille danach und den Umgang damit – das ist m.E. das große Problem der Kirche mit den großen Fragen der Sexualität und Menschen in Notsituationen angesichts unserer so komplexen modernen Welt. Auch da haben wir uns ja in der Öffentlichkeit auch infolge der Stellungnahme des Kardinal Meisners als NRW-Bischöfe zu geäußert. Aber auch in der Bischofskonferenz wurde deutlich gesagt, dass der <strong>Lebensschutz</strong> wichtig ist, <strong>aber</strong> auch gleichzeitig die Frage der <strong>Güterabwägung</strong> eine Rolle spielt, wenn Menschen in solche Not geraten.</p>
</blockquote>
<p dir="ltr" data-font-name="Times" data-canvas-width="175.77919999999992">Mit der „Güterabwägung“ ist laut Deckers gemeint, dass</p>
<blockquote>
<p dir="ltr" data-font-name="Times" data-canvas-width="175.77919999999992">&#8230; eine abortive Wirkung „als Nebenwirkung“ um eines höheren Gutes <em><span style="color: #ff0000;">[?] </span></em>willen in Kauf genommen wird.</p>
</blockquote>
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		<title>Es wurde keine (mutmaßlich) vergewaltigte Frau an Kölner Krankenhäusern abgewiesen!</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Feb 2013 14:23:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Damian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>

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		<description><![CDATA[Die beiden Kliniken sind im September 2012 aus der Anonymen Spurensicherung (ASS) ausgeschieden, die ASS-Untersuchungssets wurden aus den beiden Kliniken abgeholt, die Veränderung wurde in einer Pressemitteilung bekanntgegeben, die Flyer mit den Angaben über die beteiligten Kliniken wurden überarbeitet und &#8230; <a href="http://b-logos.de/?p=1155">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die beiden Kliniken sind im September 2012 aus der Anonymen Spurensicherung (ASS) ausgeschieden, die ASS-Untersuchungssets wurden aus den beiden Kliniken abgeholt, die Veränderung wurde in einer Pressemitteilung bekanntgegeben, die <a title="INFORMATIONEN" href="http://www.notruf-koeln.de/wp-content/uploads/pdf/FB_ASS_2012.pdf">Flyer</a> mit den Angaben über die beteiligten Kliniken wurden überarbeitet und neu aufgelegt. Nachzulesen beim <a title="Richtigstellung z. Thema ASS" href="http://www.notruf-koeln.de/richtigstellung-z-thema-ass/">Notruf für vergewaltigte Frauen Köln</a>.<span id="more-1155"></span></p>
<p>Ich gehe mal davon aus, dass diese Flyer auch den Kölner Notdienstpraxen zur Verfügung gestellt wurden (wem sonst, wenn nicht diesen). Wenn die diensthabende Notfallpraxis-Ärztin Frau Dr. Maiworm im Januar 2013 nicht auf diesem Kenntnisstand war und von den diensthabenden Ärzten der angefragten Krankenhäuser darauf hingewiesen werden musste, handelt es sich nicht um eine Abweisung einer vergewaltigten Frau und schon gar nicht um einen Anlass für einen Skandal. Der Skandal besteht darin, dass daraus einer gemacht wurde.</p>
<p>Insofern bin ich nicht mit Kardinal Meisner einverstanden, wenn er in der heutigen Predigt aussagt:</p>
<blockquote><p>Der große Vertrauensverlust, der über uns hereingebrochen ist, kommt aus unserem eigenen Versagen als Kirche: die sexuellen Missbräuche und die Abweisung einer vergewaltigten Frau in zwei unserer katholischen Krankenhäuser. &#8230; unser Versagen als katholische Kirche &#8230;</p></blockquote>
<p>Unsere Sünden (eines jeden Einzelnen) sind zwar Legion, in diesem Punkt aber kann ich nicht nachvollziehen, inwiefern „wir als Kirche“ versagt hätten. Das gilt auch für die im Promillebereich liegenden Fälle sexueller Gewalt durch Kleriker. Das Bekenntnis einer Kollektivschuld ist nicht nur falsch, sondern auch gefährlich, ist es doch Wasser auf die Mühlen derer, <a title="Pogrom und Stimmung" href="http://jobo72.wordpress.com/2013/02/04/pogrom-und-stimmung/">die gerne Kirchen brennen sehen möchten</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>„Meisner den Boden der &#8230; Sexualmoral des Lehramtes verlassen“</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Feb 2013 23:17:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Damian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebensrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>

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		<description><![CDATA[So schreibt der Theologe und Journalist Daniel Deckers in der FAZ am 5.2.13: &#8230; Indes ist Meisners Differenzierung grundsätzlicher und folgenreicher, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Denn der Kölner Kardinal hat Normbegründungsverfahren in die innerkatholische Debatte &#8230; <a href="http://b-logos.de/?p=1149">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>So schreibt der Theologe und Journalist Daniel Deckers in der FAZ am 5.2.13:</p>
<blockquote><p>&#8230; Indes ist Meisners Differenzierung grundsätzlicher und folgenreicher, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Denn der Kölner Kardinal hat Normbegründungsverfahren in die innerkatholische Debatte über das Pro und Contra künstlicher Empfängnisverhütung eingebracht, die auf Seiten des Lehramtes bislang tabu waren.<span id="more-1149"></span> Keinen Zweifel lässt der Kardinal an der grundsätzlichen Ablehnung der Abtreibung durch die katholische Kirche. Wenn „im Notfall“ empfängnisverhütende Mittel nicht mehr rundheraus abgelehnt werden und eine abortive Wirkung „als Nebenwirkung“ um eines höheren Gutes willen in Kauf genommen wird, dann hat Meisner den Boden der in einer römisch-katholischen Interpretation des Naturrechts begründeten Sexualmoral des Lehramtes verlassen &#8211; wenn auch nur einen kleinen Schritt weit. Ein weiterer kleiner Schritt für die Ethik, ein großer aber für die Kirche wäre es, wenn sie ihre gesamte Sexualmoral nach den Regeln der Güterabwägung revidierte und dem Verhältnis von Handlungen und Nebenwirkungen mehr Beachtung schenkte.</p></blockquote>
<p>Ganzer Text <a title="Die Gretchenfrage der katholischen Sexualmoral" href="http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/erklaerung-zur-pille-danach-die-gretchenfrage-der-katholischen-sexualmoral-12050871.html">hier</a>.</p>
<p>Der Hinweis kam über <a title="Die F.A.Z. weiß, wohin die Pferdchen Kardinals Meisner laufen: zurück nach Königstein." href="http://www.katholisches.info/2013/02/05/die-f-a-z-weis-wohin-die-pferdchen-kardinals-meisner-laufen-zuruck-nach-konigstein/">katholisches.info</a>. Dort stellt Johannes Buchmann den Vorgang in den Zusammenhang der Königsteiner Erklärung.</p>
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		<item>
		<title>Deutsche Bischöfe glauben &#8230; Berufsabtreiberpräsidentin</title>
		<link>http://b-logos.de/?p=1141</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Feb 2013 14:27:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Damian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Groteskes]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn die Geschichte nicht wahr wäre, wäre sie so unglaubhaft, das sie nicht für einen schlechten Roman taugen würde. Kristina Gemzell-Danielsson ist Präsidentin der Fédération Internationale des Associés Professionnels de l&#8217;Avortement et de la Contraception (FIAPAC), (dt.: Internationale Föderation der &#8230; <a href="http://b-logos.de/?p=1141">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Geschichte nicht wahr wäre, wäre sie so unglaubhaft, das sie nicht für einen schlechten Roman taugen würde.</p>
<p>Kristina Gemzell-Danielsson ist <a title="Vorstand" href="http://www.fiapac.org/pages/de/about-us/board.php">Präsidentin</a> der Fédération Internationale des Associés Professionnels de l&#8217;Avortement et de la Contraception (FIAPAC), (dt.: Internationale Föderation der Berufsverbände für Abtreibung und Empfängnisverhütung), was ich erst heute realisierte.<span id="more-1141"></span></p>
<p>Sie ist die Autorin jener Arbeit, in der ich am <a title="„… mit der Absicht, … die Einnistung … zu verhindern, …“" href="http://b-logos.de/?p=1089">8.2.13</a> den Ursprung der <a title="Erklärung des Erzbischofs von Köln zur &quot;Pille danach&quot;" href="http://www.erzbistum-koeln.de/modules/news/news_1318.html#">Überzeugung von Kardinal Meisner</a> und seiner <a title="Arzt muss zu verantwortungsvoller eigener Entscheidung kommen" href="http://opencms.erzbistum-koeln.de/modules/news/news_2283.html">Pressestelle</a> vom 31.1.2013 von einer <a title="An die Priester, Diakone und Laien im pastoralen Dienst" href="http://www.ksta.de/blob/view/21680810,17809202,data,Kardinal+Meisners+Rundbrief.pdf">ausschließlich befruchtungsverhindernden Wirkung</a> der Pille-danach zu erkennen meinte und deren wissenschaftliche Unhaltbarkeit ich in meinem Beitrag vom <a title="Wurde Kardinal Meisner getäuscht? Dilemma besteht weiter." href="http://b-logos.de/?p=1100">13.2.2013</a> aufzuzeigen versuchte.</p>
<p>Dass die Informationen von Kardinal Meisner auf die Urheber der <a title="Pressedienst" href="http://www.bvf.de/fach_info.php?r=2&amp;m=0&amp;s=0&amp;artid=420">Pressemitteilung vom 24.1.2013</a> und der offenbar daraufhin schnell zusammengezimmerten <a title="Notfallkontrazeption - ein Update" href="http://www.bvf.de/pdf/fachinfo/130205_final_EC_update_18_5.2.2013%5B1%5D.pdf"><em>Gemeinsamen Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin (DGGEF) e.V. und des Berufsverbands der Frauenärzte (BVF) vom 4.2.2013</em></a> zurückgehen, bestätigte seine <a title="Frauenärzte geben Meisner Recht " href="http://www.domradio.de/themen/ethik-und-moral/2013-02-05/diskussion-um-die-pille-danach">Bistumssprecherin Nele Harbeke am 5.2.2013</a>:</p>
<blockquote><p>Nach Informationen des Kardinals existiere &#8220;eine so genannte ‚Pille danach‘, die allein die Wirkung hat, eine Befruchtung zu verhindern&#8221; &#8230; Der Kardinal stütze sich bei seiner Entscheidung auf aktuelle medizinische und pharmazeutische Studien und Erkenntnisse. Dabei sehe er sich auch durch eine Stellungnahme des Bundesverbandes der Gynäkologen bestätigt, die zwei entsprechende Präparate nennt.</p></blockquote>
<p>Wie kommt Kardinal Meisner dazu, dem Vorsitzenden des Berufsverbandes der Frauenärzte zu glauben? Wohl durch Vermittlung der gynäkologischen Chefärzte der katholischen Krankenhäuser.</p>
<p>Die gemeinsame Stellungnahme der DGGEF und des BvF belegen ihre Aussage lediglich mit dem Verweis auf die <a title="Emergency contraception — mechanisms of action" href="http://www.opendoor.org.il/files/mechanisms%20of%20action%20of%20EC%202012.pdf">Literaturübersichtsarbeit</a> von Gemzell-Danielsson, diese wiederum belegt ihre Aussage für Levonorgestrel mit einer einzigen <a title="Mifepristone, but not levonorgestrel, inhibits human blastocyst attachment to an in vitro endometrial three-dimensional cell culture model." href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17890724">experimentellen Studie</a>, an der sie selbst beteiligt war und deren Ergebnisse sie nicht korrekt wiedergibt. Die Ergebnisse einer ebenfalls einzigen Studie, die sie zu Ulipristalacetat zitiert, gibt sie ebenfalls nicht korrekt wieder.</p>
<p>So entsteht vor meinem inneren Auge eine unheilvolle Kette von zuviel Glauben und zuwenig Vernunft, mit der ich die Überschrift meines Artikels begründe. Die Worte in Klammern sind hypothetisch, die Kausalkette dennoch nicht unterbrochen:</p>
<ul>
<li>Die Bischöfe Overbeck, Mussinghoff, Becker, Genn und Kardinal Lehmann glaubten Kardinal Meisner.</li>
<li>Kardinal Meisner glaubte (den gynäkologischen Chefärzten der katholischen Krankenhäuser.</li>
<li>Die Chefärzte glaubten) dem Vorsitzenden des Berufsverbandes der Frauenärzte.</li>
<li>Der Vorsitzende des Berufsverbandes der Frauenärzte glaubte der von <a title="Produkte: Ulipristalacetat, Levonorgestrel u.a." href="http://www.hra-pharma.com/de/products-de.php">HRA Pharma</a> <a title="Sponsorenliste" href="http://www.dggef.de/styled-40/index.html">gesponsorten</a> DGGEF und gab für deren Stellungnahme seinen Namen her.</li>
<li>Die DGGEF glaubte Gemzell-Danielsson, anderen Autoren mit anderslautenden Ergebnissen dagegen nicht.</li>
<li>Gemzell-Danielsson ist Präsidentin der Internationalen Föderation der Berufsverbände für Abtreibung und Empfängnisverhütung und macht unhaltbare Aussagen.</li>
</ul>
<p>Ich glaube, dass jetzt eine Menge Distanzierungen fällig sind.</p>
<p><script id="FoxLingoJs" type="text/javascript">// < ![CDATA[
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		<item>
		<title>EB Zollitsch: „unabhängig von der Billigung des Vatikans“</title>
		<link>http://b-logos.de/?p=1134</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Feb 2013 21:29:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Damian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Weltkirche]]></category>

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		<description><![CDATA[Beitrag ergänzt am 19.2.2013, 11.21 Uhr domradio berichtet: Zunächst beschäftigten sich die Bischöfe mit den medizinischen Aspekten des Medikaments, kündigte Zollitsch an. &#8220;Wir haben eine Reihe von Gutachten eingeholt und verlassen uns auf die Urteile der Fachleute.&#8221; Komme es in &#8230; <a href="http://b-logos.de/?p=1134">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Beitrag ergänzt am 19.2.2013, 11.21 Uhr</p>
<p><a title="Papst, Pille und Frauenförderplan" href="http://www.domradio.de/themen/bischofskonferenz/2013-02-18/bischoefe-kommen-trier-zu-traditioneller-fruehjahrstagung">domradio berichtet</a>:</p>
<blockquote><p>Zunächst beschäftigten sich die Bischöfe mit den medizinischen Aspekten des Medikaments, kündigte Zollitsch an. &#8220;Wir haben eine Reihe von Gutachten eingeholt und verlassen uns auf die Urteile der Fachleute.&#8221; Komme es in Trier zu einer Entscheidung über den Einsatz der &#8220;Pille danach&#8221;, könne diese unabhängig von der Billigung des Vatikans in den deutschen Diözesen umgesetzt werden.<span id="more-1134"></span></p></blockquote>
<h3>„Wir &#8230; verlassen uns auf die Urteile der Fachleute“</h3>
<p>Was bei Kardinal Meisner gründlich schief gegangen ist, soll jetzt &#8211; hoffentlich besser &#8211; wiederholt werden. Zunächst waren ja im März 2012 auf Initiative eines Oberarztes, der der Überzeugung war, eine Spurensicherung ohne das Angebot der Pille-danach sei medizinisch und ethisch nicht zu vertreten, die Krankenhäuser der Cellitinnen von der Anonymen Spurensicherung für Vergewaltigungsopfer <a title="Richtigstellung z. Thema ASS" href="http://http://www.notruf-koeln.de/richtigstellung-z-thema-ass/">abgemeldet</a> worden. Bis dahin war dem Notruf für vergewaltigte Frauen in Köln eine Nichtverschreibung der Pille-danach an katholischen Krankenhäusern nicht bekannt (sic!). Auch in anderen katholischen Krankenhäusern wie in <a title="Ärzte verschreiben die Pille danach" href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/katholische-krankenhaeuser-in-muenchen-aerzte-verschreiben-die-pille-danach-1.1592302">München</a> oder <a title="Patientin und Arzt entscheiden &quot;Pille danach&quot; im Caritas-Krankenhaus" href="http://www.swp.de/bad_mergentheim/lokales/bad_mergentheim/Patientin-und-Arzt-entscheiden-Pille-danach-im-Caritas-Krankenhaus;art5642,1836508">Bad Mergentheim</a> waren bis dahin Verordnungen der Pille-danach problemlos möglich. So wie ich die Richtigstellung des Notrufs für vergewaltigte Frauen verstehe, konnten dann Verhandlungen der Krankenhaus-Hierarchieebenen mit dem Kölner Arbeitskreis für Spurensicherung aber eine Wiederaufnahme in die ASS nicht möglich machen, da der Arbeitskreis sich nun offenbar die Überzeugung des Oberarztes mit anderer Begründung zu eigen gemacht hatte („klares und einheitliches Angebot“). Auf diese Weise war also unter Mitwirkung des eigenen Personals der Weg für die Schlagzeile „Katholische Kliniken weisen Vergewaltigungsopfer ab&#8221; bereitet worden.</p>
<p>Danach hat sich Kardinal Meisner von Fachleuten beraten lassen &#8211; ich nehme an, von Chefärzten der Gynäkologischen Abteilungen von Katholischen Krankenhäusern &#8211; und wurde mit Informationen versorgt, die der Marketingabteilung einer gewissen Pharmafirma hätten entspringen können.</p>
<p>Wahrscheinlich ist es gerade unter Frauenärzten schwierig, solche zu finden, die die Perspektive des kirchlichen Lehramtes teilen. Jungmediziner, die sich <em>Humanae vitae</em> zu Herzen nehmen, werden sich kaum der Gynäkologie zuwenden. Wer wird ein Fach wählen, in dem eine Niederlassung von vornherein ausgeschlossen ist? Eine Frauenarztpraxis ohne Pillenverschreibung ist nämlich schlicht wirtschaftlich nicht existenzfähig.</p>
<p>Ich hoffe, dass unter den hinzugezogenen Experten solche sind, die eine differenziertere Beurteilung der Sachlage als bisher ermöglichen. Zum Beispiel <a title="Keenan JA. Ulipristal acetate: contraceptive or contragestive? Ann Pharmacother 2011; 45:813–815. " href="http://www.theannals.com/content/45/6/813.full.pdf+html">Prof. Keenan</a>, Tennessee, der im Juni 2011 den Weg zu einer Notfallkontrazeption unter Vermeidung einer Nidationshemmung gewiesen hat, <a title="Univ.-Prof. Dr. Johannes Bonelli" href="http://www.imabe.org/index.php?id=johannesbonelli">Prof. Johannes Bonelli</a>, Direktor des IMABE-Instituts für medizinische Anthropologie und Bioethik, Wien, der die gleiche Methode empfiehlt, oder Prof. Dr. med. Paul Cullen, der 1. Vorsitzende der <a title="Stellungnahme Ärzte für das Leben e.V. zur „Pille danach“-Debatte" href="http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?aktion=jour_pm&amp;r=522868">Ärzte für das Leben e.V.</a>.</p>
<h3>„&#8230; unabhängig von der Billigung des Vatikans &#8230;“</h3>
<p>Droht ein neues Beratungsschein-Szenario? Ein deutscher Sonderweg? Soll zu einem Zeitpunkt, an dem sich der regierende Papst in einer Situation der Schwäche befindet, die Position der Institution <em>Bischofskonferenz</em> gestärkt werden? Ist denn nicht klar, dass es hier um Festlegungen geht, die die Weltkirche berühren?</p>
<p>Betet, liebe Leser, für einen guten Ausgang der Frühjahrsvollversammlung der deutschen Bischöfe!</p>
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