AL: bitte Argumente zur Sache, keine Unterstellung einer Absicht

Mein (leicht redigierter) Kommentar zum kath.net-Artikel Schweigen des Papstes zu den ‚dubia’ der vier Kardinäle ist verwirrend:

Leider habe ich bei keinem Kritiker der Dubia je ein Argument zur Sache gelesen, dafür umso mehr Angriffe gegen die angeblichen Absichten der Urheber und Unterstützer der Dubia. Dabei wird ein logischer Argumentationsfehler begangen, den C. S. Lewis „Bulverism“ genannt hat. …
Es wird wiederholt behauptet, die Urheber der Dubia „wollten“ Amoris laetitia (AL) nicht verstehen.

Darüber hinaus geht es gar nicht darum, dass die Kritiker AL verstehen, sondern darum, dass dieses Schreiben faktisch unterschiedlich verstanden wird. Jeder kann nämlich feststellen – und das wurde von niemandem bisher bestritten -, dass AL von durchaus sehr gelehrten Personen gegensätzlich ausgelegt wird. Da sind der Präfekt der Glaubenskongregation und Prof. Spindelböck u.a. auf der einen Seite und die deutschen und maltesischen und Buenos-Aires- Bischöfe auf der anderen Seite. Und dieses Faktum fällt nunmal auf das AL genannte Schreiben zurück. Da nützt es nichts, gebetsmühlenartig zu wiederholen, AL sei klar.

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