Wenn es nur einen Papst geben kann – welcher ist der rechtmäßige?

Mein Kommentar zum Artikel Benedikt XVI. der letzte Papst? „Alles ist möglich“, meint Benedikt selbst auf katholisches.info.

Zunächst ist darauf hinzuweisen, dass Benedikt XVI. in der Liste der Päpste nach den sogenannten Weissagungen des Malachias nicht der letzte, sondern der vorletzte Papst („Gloria olivae“) wäre.
Sollten sowohl die Feststellung Stefano Violis, dass Papst Benedikt XVI. tatsächlich keinen Amtsverzicht, sondern nur einen Dienstverzicht geleistet habe, als auch die Feststellung Sciaccas, dass es keine Doppelung des Amtes geben könne, zutreffend sein, kann die Schlussfolgerung nur lauten, dass es derzeit rechtmäßig nur einen Papst gibt: Benedikt XVI.. Selbst wenn man unterstellt, Benedikt habe geirrt in der Vorstellung, er könne vom Dienst zurücktreten, ohne das petrinische Amt zu verlassen, würde das nichts ändern. In diesem Fall wäre Ann Barnhardt Recht zu geben, welche auf Canon 188 hinweist: „Ein Verzicht, der aufgrund … eines wesentlichen Irrtums … erfolgte, ist von Rechts wegen ungültig.“ Auch in diesem Falle wäre Benedikt XVI. der einzig rechtmäßige Papst.

Wenn Tornielli erfährt, dass es im Vatikan keine anderen Gewänder gegeben habe, wenn Seewald die Antwort erhält, „alles“ könne sein, und wenn Kurienerzbischof Gänswein sich vier oder fünf Päpste vorstellen kann, erinnert mich das an den Esprit des hl. Philipp Neri. Ob Benedikt dies bewusst im Sinne hat, mag dahingestellt bleiben. Vielleicht ist es Gott selbst, welcher derer spottet (Psalm 2), die wie eine Mafia in der Kirche agieren.

Lieber Papst Benedikt, nicht nur die Kommission Ecclesia Dei ist schuld.

„… erst im Zusammenhang mit der Exkommunikationsaufhebung ausgestrahlt“ heißt es im heutigen Artikel auf katholisches.info.
Es war sogar so, dass das genaue Timing der Ausstrahlung des Interviews offenbar nur mit Insiderwissen aus dem Vatikan möglich war. „Lieber Papst Benedikt, nicht nur die Kommission Ecclesia Dei ist schuld.“ weiterlesen

Strafrechtliche Ermittlungen gegen Antonio Kardinal Cañizares eröffnet

Der Erzbischof von Valencia hatte in einer Predigt vom 13.5.2016 die Gender-Ideologie und das „Schwulen-Imperium“ kritisiert. Daraufhin hatten feministische Gruppen die Regierung zur strafrechtlichen Verfolgung des Kardinals aufgerufen, wie der Catholic Herald am 7.6. und in der Folge kath.net in deutscher Übersetzung heute berichtet hatten. „Strafrechtliche Ermittlungen gegen Antonio Kardinal Cañizares eröffnet“ weiterlesen

Heute vollkommener Ablass zu gewinnen

Demjenigen Christgläubigen, der das Sühnegebet (»Liebreicher Jesus« [Iesu dulcissime]) öffentlich (in Gemeinschaft) am Herz-Jesu-Fest betet, wird ein vollkommener [siehe Anmerkung am Ende des Artikles] Ablass gewährt; in anderen Fällen wird ein Teilablass gewährt.

„Heute vollkommener Ablass zu gewinnen“ weiterlesen

Brustkrebs: ideologisch unerwünschte Risikofaktoren werden verschwiegen

Meine Ergänzung zum Artikel EurOPA – Die wahren Gründe für den demographischen Winter:

Brustkrebs, in Deutschland die häufigste Krebsart bei Frauen, ist eine besonders tückische Erkrankung, weil sie im Gegensatz zu anderen Krebserkrankungen nicht erst im Rentenalter auftritt, sondern oft viele Jahre früher. Dabei sind die Risikofaktoren bekannt und bei entsprechender Lebensweise wäre die Erkrankung fast vollständig vermeidbar. In Bangla Desh ist Brustkrebs praktisch unbekannt. „Brustkrebs: ideologisch unerwünschte Risikofaktoren werden verschwiegen“ weiterlesen

Gebetsrichtung: „ad orientem“ = „ad dominum revenientem“*

Kardinal Sarah, der Präfekt der Gottesdienstkongregation hat dazu aufgefordert, dass sich der Priester in der Hl. Messe gemeinsam mit den Gläubigen nach Osten ausrichtet (, so denn die Kirche geostet ist):

Da man sich in der Heiligen Messe und beim Gebet an Gott wende, sei es „essentiell, daß der Priester und die Gläubigen gemeinsam nach Osten blicken. Das entspricht exakt dem, was die Konzilsväter wünschten“.

Mein Kommentar dazu: „Gebetsrichtung: „ad orientem“ = „ad dominum revenientem“*“ weiterlesen

Wie gefährlich das Zika-Virus wirklich ist

Das Nachrichtenportal Katholisches.info brachte vor 3 Tagen die Meldung, dass von 34 mit Zika-Virus infizierten schwangeren Frauen alle fünf, die inzwischen entbunden haben, gesunde Kinder zur Welt brachten. Dass diese Tatsache einer Meldung wert ist, bringt das freudige Erstaunen zum Ausdruck, dass das Zika-Virus offensichtlich doch nicht so gefährlich ist, wie angenommen. Gleichzeitig erhärtet sich der Verdacht, dass mit dem Zika-Virus Abtreibungs-Propaganda gemacht wird. „Wie gefährlich das Zika-Virus wirklich ist“ weiterlesen

In eigener Blog-Sache – die gute und die schlechte Nachricht

  • Die schlechte Nachricht: nach einem Update von WordPress funktionierte meine Webseite nicht mehr. Blöd wie ich war, installierte ich WordPress neu, ohne eine Sicherung meiner Datenbank zu machen. Damit sind alle Artikel weg, die ich seit Januar – seit ich nach der Adware-Verseuchung meines Blogs alles gelöscht und neu aufgesetzt habe – verfasst habe.
  • Die gute Nachricht: aus einer Datensicherung konnte ich die alten Artikel – von 2011 bis 2015 – wiederherstellen – ohne Adware-Seuche.
  • Und noch ein Schmankerl: mit Hilfe der Freeware XnView konnte ich aus einer .ico-Datei mein altes Logo in voller Größe wiederherstellen. 🙂